Read Die Eifelgräfin by Petra Schier Online

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Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel?Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen.Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort –Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel?Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen.Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?...

Title : Die Eifelgräfin
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ISBN : 9783499249563
Format Type : Paperback
Number of Pages : 576 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Eifelgräfin Reviews

  • Sina
    2019-01-11 07:20

    Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als Magd zu ihr. Bald verbindet die beiden nicht nur eine große Freundschaft, sondern auch ein geheimnisvolles Kruzifix, dass Vorfahren der beiden gehört hat.Und auch Johann von Manten schleicht sich in Elisabeths Leben. Doch ihm kann sie nichts Positives abgewinnen.Petra Schier steht für sehr gut recherchierte und auch spannende historische Geschichten, was sie gerade wieder mit ihrem als letztes erschienen Roman "Der Hexenschöffe" eindringlich bewiesen hat.Aber auch ihre "früheren Werke" sind nicht zu verachten und so widmete ich mich dem ersten Teil der Kreuz-Trilogie "Die Eifelgräfin", der mich ab der ersten Seite sofort in den Bann ziehen konnte. Dies erstens durch den fesselnden Schreibstil und zweitens durch die interessante Geschichte. Auch wenn - wie im Nachwort beschrieben - einiges der Fantasie der Autorin entsprungen ist, geliegt es ihr dennoch geschickt, diese mit historischen Fakten zu vermischen. Heraus kommt ein spannender Roman aus dem Spätmittelalter.Vorliegend werden sogar kleine Fantasy-Elemente miteingebracht, so dass hier für jeden etwas geboten wird.Elisabeth ist eine mutige, junge Frau, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch mal sagt, was sie denkt. Trotzdem weiß sie sich zu benehmen und fügt sich in ihr Umfeld ein. So freut sie sich sogar auf die arrangierte Ehe mit einem Adeligen, den sie bis jetzt nur einmal gesehen hat.Aber natürlich kommt es anders als gedacht. Und zwar in Form des brummeligen Johann von Manten, der ihr das Leben doch etwas schwer macht.Die Kluge Magd Luzia bringt frischen Wind in die Geschichte. Sie ist auch mein Lieblingscharakter, da ich mich mit ihr am Besten identifizieren konnte.Mit dem ins Spiel gebrachte Kruzifix kommt dann noch Spannung und ein kleiner Teil Fantasy mit ins Spiel.Das Gesamtbild konnte einfach überzeugen und in Windeseile hatte ich die Geschichte durch. Leider. Ich hätte gerne noch längere Zeit in dem Buch verbracht. Aber ich kann mich ja zum Glück noch auf zwei Fortsetzungsromane freuen.Nur fürchte ich, dass ich diese eben so schnell verschlingen werde, wie den ersten Teil.Interessant war auch das Nachwort der Autorin, in welchem sie nochmals kurz aufschlüsselt, was historisch belegt und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Hier war ich überrascht, lag ich mit meiner Vermutung bei manchen Figuren und Orten falsch, dachte ich, dass diese nur ersponnen sind, es aber doch historische Belege dafür gibt.Fazit:Großes (Kopf)Kino!

  • Hikari
    2019-01-13 04:23

    Die Eifelgräfin ist ein historischer Roman, der mit einer kurzen Vorgeschichte vor Jerusalem 1148 spielt und dessen Geschichte fast genau 200 Jahre später losgeht - und mit den Erben dieser Vorgeschichte zu tun hat. Protagonistin ist Elisabeth von Küneburg. Sie ist die Tochter eines Grafen und wird aufgrund einer Fehde zur Sicherheit zu einem befreundeten Paar der Familie geschickt. Und dort rollen die Ereignisse los: Ihre neue Magd gehört ebenfalls zu den Nachkommen der Männer der Vorgeschichte und besitzt wie Elisabeth einen Teil einer Reliqiue. Diese hat ein ziemlich spannendes Eigenleben. Zu den höfischen und menschlichen Beziehungen gesellt sich dann auch noch der Schwarze Tod. Das Buch ist gut geschrieben und wirklich spannend gestaltet. Elisabeth ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie ab und zu schütteln wollte. Sie ist manchmal doch etwas zu stolz und dickköpfig. Aber gleichzeitig verzeiht man es ihr auch. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es macht Spaß, ihrer Geschichte beizuwohnen - ob man sie nun mag (wie Elisabeth) oder nicht (wie Albrecht *grrrr*).

  • Vanessa
    2019-01-09 03:19

    Und auch beim zweiten Mal hat es mir sehr gut gefallen. Was allerdings, ich gebe es zu, in erster Linie ganz allein an Johann von Manten liegt *seufz*.

  • Sabine
    2019-01-07 01:24

    Die Rezension zu diesem Buch fällt mir nicht so leicht, einfach weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und dies liegt leider am wirklich irreführenden Klappentext, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht und viel zu viel verrät. Daher warne ich davor, den Buchrückentext zu lesen und verrate nur so viel – es handelt sich aus meiner Sicht bei diesem Buch um einen historischen Liebesroman.Dabei war der Prolog tatsächlich spannend – er spielt 200 Jahre vor der eigentlichen Geschichte und man erfährt von einem Schmuckstück, das im weiteren Teil der Geschichte noch eine Rolle spielen wird und das eine besondere Kraft zu haben scheint. Dann wird man ins Jahr 1348 versetzt und begleitet die Protagonistin Elisabeth von Küneburg beim Einzug in Burg Kempenich. Hier geht die Spannung erst einmal verloren, auch wenn ich die Geschichte nicht uninteressant fand: Man lernt die Charaktere näher kennen, lernt sehr viel über das Leben des Adels auf einer Burg, aber auch einiges über die Klassenunterschiede, denn Elisabeth erhält eine neue Magd, Luzia, die zunächst tatsächlich als Magd auftritt, im Laufe der Geschichte aber zu einer guten Freundin für Elisabeth wird. Auf so einer Burg herrscht natürlich ein Kommen und Gehen, und schon bald taucht Johann von Manten auf, dem ein zweifelhafter Ruf vorauseilt und der sich ziemlich rüpelhaft benimmt. Mehr will ich aber nicht verraten. Was dann weiter geschieht, ist an vielen Stellen zwar vorhersehbar und wenig überraschend, dennoch aber unterhaltsam – wenn man weiß, dass man einen historischen Liebesroman liest und nicht denkt, eine Abenteuergeschichte mit Geheimnissen und Intrigen in der Hand zu halten – Abenteuer und Geheimnisse gibt es zwar auch in diesem Buch, aber wirklich nur am Rande und am Ende der Geschichte.Während ich das erste und letzte Drittel des Buches wirklich unterhaltsam fand, gab es im Mittelteil leider ein paar Längen – hier ist einfach wenig passiert, die Handlung geriet ins Stocken und tapste auf der Stelle. Dass man als Leser weiß, wohin die Geschichte gehen wird, macht das natürlich nicht besser. Da ich aber Elisabeth und Luzia mochte, bin ich drangeblieben, und bald kam dann auch wieder Schwung in die Geschichte. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenn auch manche etwas klischeehaft geraten sind. Sofort ins Herz geschlossen habe ich Elisabeth, weil sie trotz ihrer Kühle, die sie manchen Personen gegenüber an den Tag legte, eigentlich doch ein großes Herz hat und sich für die Ihren einsetzt. Auch Luzia, Elisabeths Magd, mochte ich gerne – auch wenn sie anfangs sehr schüchtern und unbedarft wirkte, ist sie einfach liebenswert. Schön fand ich auch die Freundschaft, die sich langsam zwischen ihr und ihrer Herrin anbahnt, wie Luzia dann immer entschlossener wird und Dinge auch mal selber angeht.Der Schreibstil ist eher einfach und lässt sich sehr leicht lesen – daher halte ich diesen Roman auch geeignet, wenn man sich dem Genre „historischer Roman“ langsam nähern möchte. Dieses Buch ist wirklich unterhaltsam, lässt sich leicht und flüssig lesen und verwirrt nicht, da die Geschichte sehr geradlinig erzählt wird – ich fühlte mich gut unterhalten und hatte nette Lesestunden, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe.Mein FazitMan sollte den Klappentext besser nicht lesen, denn er verrät viel zu viel und verspricht eine geheimnisvolle Geschichte – dabei handelt es sich bei diesem Auftakt der Kreuztrilogie eher um einen historischen Liebesroman. Ich fand ihn unterhaltsam, auch wenn es im Mittelteil einige Längen gab und die Handlung ins Stocken geraten ist – dafür aber nimmt sie am Ende noch mal richtig Fahrt auf und konnte mich dann auch fesseln. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn manche etwas stereotyp geraten sind, der Schreibstil ist leicht und locker und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 Sternen und werde die Reihe sicherlich weiter verfolgen.

  • Mareike
    2019-01-12 06:04

    Neben den vielen Fantasy- und Jugendromanen habe ich es als eine willkommene Abwechselung gesehen, Die Eifelgräfin zu lesen. Aber dieser Gedanke wird dem Buch nicht gerecht, denn es ist so viel mehr als nur eine Abwechselung. Mittels der toll recherchierten historischen Begebenheiten und den authentischen Figuren fühlt man sich direkt zurückversetzt ins 14.Jahrhundert. Nach und nach bauen sich die verschiedenen Handlungsstränge und die einzelnen Themen des Buches auf und verknüpfen die einzelnen Personen, um die es geht. Dabei schreibt die Autorin zwar ausführlich, aber keineswegs langweilig. Mich hat das Buch zu jeder Zeit gefesselt und ich hatte es trotz der hohen Seitenzahl zügig gelesen.Johann, Luzia und Elisabeth - das sind die Hauptfiguren, um die sich der historische Roman dreht und aus deren Sicht abwechselnd berichtet wird. Mittels der unterschiedlichen Perspektiven erhält der Leser einen guten Überblick auf die Beweggründe und Gefühlslagen der Figuren. So verlieben sich Elisabeth und Johann, wollen es sich aber nicht eingestehen, was zu Verwirrungen und einem Hauch Dramatik führt. Die Charaktere sind durchweg toll beschrieben und man kann sich komplett in sie einfühlen. Man lernt nebenbei auch durch die Charaktere, wie der Verhaltenskodex im 14. Jahrhundert war und ich fand es sehr spannend mehr darüber zu erfahren. Die Gespräche, die geführt wurden, waren durchweg ansprechend, teilweise mit Humor, aber auch mit einer Ernsthaftigkeit, so dass sie völlig glaubwürdig waren und man sich vorstellen konnte, man säße neben den Personen mit am Tisch. Eine kleine Kritik habe ich, wie in letzter Zeit immer wieder, am Klappentext, der für mich nicht eindeutig ist. Ich habe ein anderes Buch erwartet, als ich es aufschlug und war schon ziemlich überrascht. Die Inhaltsangabe stimmt zwar grob überein, schließt aber einen ganz wichtigen Punkt komplett aus: Die Liebe zwischen zwei Hauptfiguren. Für mich wurde das Buch dadurch sehr viel interessanter, als ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Hinzu kommt, dass im Klappentext Handlungsteile angesprochen werden, die nur einen winzigen Teil des Romans ausmachen.BewertungDie Eifelgräfin ist ein unterhaltsamer historischer Roman, dessen Geschichte mich auf jeder Seite gefesselt hat. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass die Spannung nachließ. Die vom Klappentext völlig außen vor gelassene Liebesgeschichte brachte für mich die richtige Mischung an Gefühl und Dramatik, was das Buch aufwertete. Ich werde mir sicher irgendwann den vor kurzem erschienenen zweiten Band, Die Gewürzhändlerin, zulegen, um zu erfahren, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben.

  • Moni2506
    2019-01-09 23:00

    "Die Eifelgräfin" von Petra Schier ist 2009 im Rowohlt Verlag erschienen und erzählt die Geschichte dreier Familien, die durch eine besondere Reliquie miteinander verbunden sind.Kempenich, 1348: Elisabeth von Kempenich wird wegen einer drohenden Fehde auf die Burg Kempenich geschickt. Dort verbringt sie eine fröhliche Zeit und lernt alsbald Elisabeth kennen. Doch dann kommt die Pest nach Deutschland, die der Onkel Elisabeths schamlos ausnutzt, um sich Burg Kühneburg unter den Nagel zu reißen.Mir hat das Buch ganz gut gefallen, allerdings entsprach es nicht so ganz meinen persönlichen Vorstellungen von einem historischen Roman. Für mich ist dieser Roman definitv auch ein Frauenroman in historischem Gewand. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und ich kam auch soweit gut voran. Das spricht auf jeden Fall für das Buch. Allerdings war mir auch viel zu viel belangloses Zeug dabei. Sitzen meine Haare ordentlich? Wie hat sich eine Dame korrekt zu benehmen? Welche Regeln sind bei Tisch einzuhalten? Das ist durchaus alles interessant, aber das wir mir ein wenig zu viel des Guten. Das ist aber rein mein persönlicher Geschmack. Wer ein bisschen romantische Liebesgeschichte möchte und etwas über die Sitten und Bräuche im 14. Jahrhundert lernen möchte, der ist hier super aufgehoben und wird das Buch sicher klasse finden. Die Ausführungen zur Pestepidemie fand ich auch sehr interessant. Diese Zeit muss wirklich sehr schrecklich gewesen sein, da ja 75% der Erkrankten daran gestorben sind. Die wenigen, die überlebt haben, müssen wie ein Wunder gewirkt haben. Positiv zu erwähnen sind auch noch das Personenverzeichnis am Anfang des Buches und die Anmerkungen am Ende des Buches, die Fiktion von Wahrheit trennen.Fazit: Für mich gute 3 Sterne. Ob ich noch einen weiteren Roman von Petra Schier lesen werde, weiß ich noch nicht...

  • Uwe Taechl
    2019-01-21 06:25

    Inhalt:1348 in der Eifel, Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater nach Burg Kempenich geschickt, um dort die Rückkehr ihres Verlobten abzuwarten. An ihre Seite wird ihr als Magd Luzia Bongert, die Tochter eines freien Bauern, gestellt. Wie sich herausstellt, sind ihrer beiden Familien durch einen zweihundert Jahre alten Schwur miteinander verbunden, dessen sichtbares Zeichen ein anscheinend mit mystischen Kräften ausgestattet Kreuz ist. Die Zeit auf der Burg verfliegt, der mürrische und ungehobelte Johann von Manten macht sich und Elisabeth das Leben schwer, Luzia verliebt sich in einen Gaukler und die Rückkehr des Verlobten verzögert sich immer weiter. Dann erreichen die ersten Pestmeldungen Burg Kempenich und die Seuche nimmt ihren Lauf...Rezension:Petra Schier gelingt es den Leser von der ersten Seite an mitten hinein ins Mittelalter zu versetzen. Ihre sehr bildliche Sprache lässt einen nicht nur zum Leser, sondern zum Erleber werden. Man muss einfach mit den Charakteren und ihren täglichen Problemen mitfühlen. Liebe, Intrige, Schicksale, Heiterkeit und Trauer halten sicher die Waage und so vergehen die 575 Seiten wie im Fluge.Geschichtlich untermauert und mit reichlich Fachwissen über die Umgebung und die Belange des Mittelalters bestückt, schafft es Frau Schier das Leben auf einer Burg des 14. Jahrhunderts, sowie das städtische Treiben in Koblenz dem Leser nahe zu bringen.Ein Buch für jeden und jede, der/die sich gerne in die Zeit vor 700 Jahren versetzen lässt und emotionales Auf-und-Ab in Büchern liebt.

  • Petra Schier
    2018-12-25 00:03